Leistungen

Ob Schwangerschaftsbetreuung mit modernster Ultraschalldiagnostik, Beratung und Therapie bei Wechseljahresbeschwerden, Krebsfrüherkennung und Krebsnachsorge, moderne Empfängnisverhütung und Teenagersprechstunde, Impfberatung und vieles mehr - wir stehen Ihnen immer mit Rat und Tat zur Seite.

Schwangerschaftsbetreuung

+Betreuung von Risikoschwangerschaften

+Ultraschall in der Schwangerschaft
Mit unserem hochauflösendem Ultraschallgerät können wir bereits in der 5. SSW die Schwangerschaft feststellen. Im Verlauf der Schwangerschaft werden insgesamt 3 Ultraschalluntersuchungen in der ca. 10./20. und 30. SSW durchgeführt. Zu den herkömmlichen Ultraschalluntersuchungen können wir Ihnen auch 3 - und 4- dimensionalen Ultraschall anbieten. Voraussetzung für eine gute Darstellung ist eine ausreichende Fruchtwassermenge und eine gute Lage des Kindes.
Besonders 4D-Ultraschall ist ein beeindruckendes Erlebnis, weil Sie Ihr Baby plastisch und in seinen Bewegungen sehen und auf Wunsch eine Aufzeichnung mit nach Hause nehmen können.

+Toxoplasmose
Die Toxoplasmose ist eine Infektionskrankheit, die auf das ungeborene Kind übertragen werden kann und bei einer Erstinfektion in der Schwangerschaft zu schweren Missbildungen mit Gehirnschäden und Erblindung führen kann. Eine Infektion kann durch Katzenkontakt ( Katzenkot) oder durch den Verzehr von rohem Fleisch ( Schinken, Salami, Mett oder Tartar) oder nicht durchgebratenem Fleisch sowie ungewaschenem Obst, Gemüse und Salat, entstehen. Durch eine einfache Blutentnahme zu Beginn der Schwangerschaft können wir frühzeitig feststellen, ob bereits Antikörper gegen Toxoplasmose gebildet wurden.
Bei fehlender Immunabwehr sollten im Verlauf der Schwangerschaft weitere Kontrolluntersuchungen folgen. Im Falle einer Infektion stehen Medikamente ( Antibiotika) zur Verfügung.

+Cytomegalie
Der Cytomegalievirus wird durch eine Schmierinfektion übertragen, d.h. durch direkten Kontakt mit Körperflüssigkeiten wie Urin, Speichel, Tränen, Genitalsekret. Bei einer Erstinfektion in der Schwangerschaft kann es auch zur Erkrankung des Fetus kommen, was zum Teil zu schweren Schäden , wie z.B. Hörverlust, Schädigung der Augen und zu verzögerten körperlichen und geistigen Entwicklung, führen kann. Eine sichere Diagnose kann, da die Symptome bei einer Schwangeren oft gering ausgeprägt verlaufen können, durch die Bestimmung der Antikörper im Blut gestellt werden. Idealerweise erfolgt der Antikörper-Test direkt nach Feststellung der Schwangerschaft.
Sollte keine Immunität vorliegen, sind folgende Maßnahmen zu beachten:
Händewaschen mit Seife nach Kontakt mit Körperausscheidungen , insbesondere von Kleinkindern ( z.B. Windelwechseln, Füttern, speichelbenetztes Spielzeug usw.)
Antikörperkontrollen im Verlauf der weiteren Schwangerschaft
Bei Feststellen einer akuten Infektion ggf. Gabe von Immunglobulinen

+Listeriose
Die Listeriose ist eine bakterielle Infektion, die in der Schwangerschaft beim ungeborenen Kind zu einer schweren Erkrankung mit tödlichem Ausgang führen kann. Hauptinfektionsquelle sind nicht pasteurisierte Milchprodukte, wie z.B. Rohmilch-Käse, auf deren Verzehr in der Schwangerschaft unbedingt verzichtet werden sollte. Im Verdachtsfall kann eine einfache Blutuntersuchung durchgeführt werden und rechtzeitig eine für das Kind unschädliche Antibiotika-Behandlung erfolgen.

+B-Streptokokken
Bis zu 30% aller Schwangeren sind asymptomatische Trägerinnen von B-Streptokokken, so daß es in bis zu 50% der Fälle während des Geburtsvorgangs mit Beginn der Wehen oder einem vorzeitigen Blasensprung zu einer Übertragung auf das Neugeborene kommen kann. Die häufigsten Krankheitsbilder sind Lungenentzündung, Blutvergiftung und seltener eine Hirnhautentzündung. In den letzten Wochen der Schwangerschaft kann ein einfach durchzuführender Test Auskunft darüber geben, ob Ihr Kind durch eine Infektion gefährdet sein könnte. Dieses Wissen erlaubt es, sehr wirksame Maßnahmen zum Schutz des Neugeborenen rechtzeitig unter der Geburt einzuleiten.

Empfängnisverhütung

_ Ein kurzer Überblick über gängige Verhütungsmethoden, der Ihnen bei der Wahl der für Sie passenden Methode behilflich sein kann. Bezogen auf die individuelle Lebenssituation gibt es die jeweils passende Verhütungsmethode, die sich aber im Verlauf eines Lebens auch ändern kann.

Kombinierte hormonelle Verhütungsmethode
Alle Kombinationspillen enthalten ein Östrogen und ein Gestagen. Dies gibt es nicht nur in Form der „Pille“ sondern auch als Verhütungsring (vaginal) oder als Hormonpflaster.
Je nach Präparat ist eine zusätzliche Wirkung z.B. bei Akne, Hirsutismus (Körper- und Gesichtsbehaarung mit männlichem Verteilungsmuster) möglich.

Verhütungsring
Der Ring wird wie ein Tampon in die Vagina eingeführt und nach 21 Tagen wieder entfernt. Dort gibt er kontinuierlich Hormone ab, die über die Vaginalschleimhaut aufgenommen werden. In den 7 Tagen ohne Ring setzt eine Blutung ein.

Hormonpflaster
Das Hormonpflaster gibt die Wirkstoffe ab, welche über die Haut aufgenommen werden. Die Wirkung hält 7 Tage, d.h. es muss dreimal im Monat gewechselt werden.

Minipille
Minipillen enthalten eine niedrige Hormondosis und kommen ohne Östrogene aus. Deshalb sind sie auch für stillende Frauen geeignet und sind eine Alternative für Frauen, die Östrogene nicht vertragen (z.B.Übelkeit, Kopfschmerzen, Wassereinlagerungen etc.) oder wegen gesundheitlicher Risiken ( z.B. Adipositas, Migräne, Bluthochdruck,Thrombophilie oder Nikotinkonsum etc.) nicht nehmen dürfen oder möchten.

3-Monats-Spritze
Die 3-Monats-Spritze ist ein reines Gestagen-Präparat. Der Wirkstoff wird in den Oberarm injiziert. Aus dem Depot im Muskel gelangen die Hormone dann ins Blut und wirken somit im gesamten Körper. Die Spritze eignet sich für Frauen, die nicht täglich eine Pille einnehmen möchten und Östrogene nicht vertragen. Sie kann auch in der Stillzeit angewendet werden. Es kann nach Absetzen längere Zeit dauern, bis der natürliche Zyklus zurückkehrt und eine Schwangerschaft wieder möglich ist.

Spirale
KUPFERSPIRALE
Die Kupferspirale gibt ständig kleine Mengen an Kupfer ab, die die Überlebensfähigkeit von Samenzellen hemmen und auch abtöten können. Zusätzlich wird der Aufbau der Gebärmutterschleimhaut verändert, wodurch eine Einnistung einer befruchteten Eizelle verhindert wird. Eine Spirale kann zwischen 3 und 5 Jahren in der Gebärmutter verbleiben.

HORMONSPIRALE SPEZIELL FÜR JUNGE FRAUEN (JAYDESS ®)
Die Hormonspirale wird mithilfe eines dünnen Röhrchens direkt in die Gebärmutter eingesetzt und gibt dort nur sehr geringe Hormonmengen lokal ab. Trotz der geringen Hormonmenge ist eine sehr hohe Verhütungssicherheit gegeben, da die Hormone direkt lokal und nicht im gesamten Körper wirken. Der natürliche Zyklus und auch der Eisprung bleiben erhalten. Die Hormonspirale kann 3 Jahren in der Gebärmutter verbleiben.

HORMONSPIRALE MIRENA®
Diese Hormonspirale wird ebenfalls während der Periode in die Gebärmutter eingesetzt und kann dort für 5 Jahre verbleiben. Die Blutungsintensität und -dauer werden vermindert, Schmerzen durch die Regelblutung gebessert. Einschränkungen der Verhütungssicherheit durch Vergessen, reisebedingte Zeitverschiebung oder Magen- und Darm-Beschwerden gibt es nicht. Auch Medikamente, wie z.B. Antibiotika, haben keinen Einfluss auf die Verhütungssicherheit. Mögliche Nebenwirkungen können Akne, Brustspannen oder Kopfschmerzen sein.

Vorsorgeuntersuchungen/Onkologische Nachsorge

Mit Beginn des 20. Lebensjahres haben Frauen einmal jährlich Anspruch auf eine Krebsvorsorgeuntersuchung.
Es liegt in Ihrer Eigenverantwortlichkeit, dieses Angebot zu nutzen.
Die Untersuchung umfasst einen Krebsabstrich vom Muttermund und die Tastuntersuchung der inneren Genitalien.
Ab dem 30. Lebensjahr wird zusätzlich die Brust abgetastet und mit dem 50. Lebensjahr kommt die Untersuchung des Darmes hinzu.
Die Krebsvorsorge ist als Basisuntersuchung unverzichtbar und sollte unbedingt wahrgenommen werden.
Altersentsprechend führen wir die gesetzlich geforderten Vorsorgeuntersuchungen durch und weisen besonders unsere jungen Patientinnen auf Erkrankungsmöglichkeiten (Gebärmutterhalskrebs durch Virusinfektion) und Vermeidungsstrategien (z.B. HPV-Impfung) hin.
Ergänzende Untersuchungen können jedoch die Sicherheit der Vorsorge entscheidend verbessern.
Je nach Alter und persönlichem Risiko bieten wir unseren Patientinnen weiterführende Untersuchungen wie den Brustultraschall und die Ultraschalluntersuchung der inneren Geschlechtsorgane an.
Die Früherkennung ist wie bei allen bösartigen Veränderungen des Gewebes entscheidend für die Prognose und den Krankheitsverlauf.
Deshalb empfehlen wir Frauen ab Mitte 30, die Brustvorsorge durch einen Ultraschall der Brust zu ergänzen.

Wir bieten folgende erweiterte Untersuchungen zur Krebsvorsorge an:
Ultraschalluntersuchung der inneren Geschlechtsorgane
Ultraschall der Brustdrüse
- grundsätzlich kann der Ultraschall der Brust in jedem Alter angewendet werden
- vor den Wechseljahren eignet er sich besonders, weil das Brustdrüsengewebe in diesem Alter so dicht sein kann, dass es in der Mammographie nur schlecht beurteilt werden kann
Immunologischer Stuhltest
- verbesserter Stuhltest, der mögliches Blut im Stuhl zuverlässig nachweisen kann
- die meisten bösartigen Veränderungen des Magen-Darm-Traktes geben in geringen Mengen Blut in den Darm ab
Dünnschichtzytologie ( ThinPrepTest)
- technische Weiterentwicklung des konventionellen Pap-Tests, der zur Früherkennung des Gebärmutterhalskrebs dient
- Zellabstrich wird nicht wie herkömmlich auf ein Glasplättchen ausgestrichen, sondern direkt in ein Gefäß ausgeschüttet und in einem Speziallabor weiter aufbereitet und beurteilt
-dadurch können Zellüberlagerungen vermieden und eine bessere Aussage getroffen werden
HPV Test
- mit diesem Abstrich vom Muttermund können Papillomaviren nachgewiesen werden
- ist Ihr HPV-Abstrich vom Muttermund negativ, haben Sie eine hohe Sicherheit, in den nächsten Jahren nicht an einem Muttermundskrebs zu erkranken
Onkologische Nachsorge
Die onkologische Nachsorge dient der Früherkennung von potentiell heilbaren Rezidiven, Betreuung bei therapiebedingten Nebenwirkungen und Unterstützung zur Verbesserung der psychosozialen Situation.

Nachsorge-Zeitplan:
• 1.-3. Jahr alle 3 Monate
• 4.und 5. Jahr halbjährlich
• ab dem 6. Jahr jährlich

Wechseljahre

Wie die Pubertät sind auch die Wechseljahre ein natürlicher Vorgang, der mit weit reichenden hormonellen Veränderungen einher geht. Wie eine Frau diese Jahre erlebt und wie lange sie dauern, ist sehr unterschiedlich und individuell.
Jede dritte Frau bekommt von ihren Wechseljahren kaum etwas mit. Ein weiteres Drittel hat leichte Beschwerden und ein Drittel fühlt sich erheblich belastet.

Was passiert im Körper?
Die Aktivität der Eierstöcke wird immer weiter zurückgefahren, bis sie schließlich die Arbeit ganz einstellen. Dadurch bleibt Zyklus und Monatsblutung aus. Die spürbaren körperlichen Anzeichen der Wechseljahre hängen im Wesentlichen mit der sinkenden Produktion des weiblichen Geschlechtshormons Östrogen zusammen. Da das Hormon an vielen Abläufen im Körper beteiligt ist, macht sich sein Absinken in vielen Bereichen, wie z.B. im Fett- und Knochenstoffwechsel, bei Haut und Haaren, bemerkbar. Daher gilt es eine Balance zwischen alten Gewohnheiten und neuen Herausforderungen zu finden.

Hierzu erhalten Sie auf Wunsch spezielle Patientenratgeber in unserer Praxis, die Ihnen Tipps und Informationen für Ihren Alltag bieten.

Hormonbehandlung
Ob eine Hormonbehandlung etwas für Sie ist, hängt von Ihrer medizinischen Vorgeschichte, wie ausgeprägt Ihre Beschwerden sind und ob Sie sich im Alltag dadurch eingeschränkt fühlen. Wenn eine Hormonbehandlung in Frage kommt, ist es ratsam mit einer möglichst niedrigen Dosis zu beginnen und langsam gerade so weit zu steigern, dass die Beschwerden abklingen. Die Therapie sollte so kurz wie möglich und nach Möglichkeit nicht über 5 Jahre andauern, sowie jährlich geprüft werden, ob die Dosis reduziert oder weggelassen werden kann. Hierzu stehen verschiedene Präparate wie z.B. Pflaster, Gels oder Tabletten zu Verfügung oder aber auch rein lokale Anwendungen wie Salben oder Zäpfchen bei Beschwerden in der Scheide oder Harnröhre.

Pflanzlich/Naturheilkundliche Mittel
Es stehen aber auch naturheilkundliche Mittel zur Verfügung, sogenannte „Phytoöstrogene“. Das sind Pflanzen die einem Östrogenmangel entgegenwirken können. Auch in Nahrungsmitteln wie Linsen, Hülsenfrüchte, Soja usw. findet man solche Phytoöstrogene, so dass sie über die gezielte Ernährung aufgenommen werden könnten.

Einige Beispiele:
Traubensilberkerze ( Cimicifuga racemosa)
Lindern z.B. Hitzewallungen, Herzklopfen und Stimmungsschwankungen
• Baldrian ( Valeriana officinalis)
Beruhigt bei Stress und nervös bedingten Störungen
• Johanniskraut ( Hypericum perforatum)
Wirkt aufhellend bei depressiven Verstimmungen

… und vieles mehr.

Welche Behandlung für Sie individuell die optimale sein kann, besprechen wie sehr gern in einem persönlichem Gespräch!

Psychosomatische Grundversorgung
Teenagersprechstunde

Der erste Besuch bei der Frauenärztin (FÄ) / Frauenarzt (FA) ist für die meisten Mädchen und jungen Frauen besonders aufregend und schwer. Du hast vielleicht von Freundinnen schon etwas über ihren Besuch beim FA/FÄ gehört, hast selber aber noch viele Fragen und weißt nicht genau was Dich erwartet.Um Dir schon mal einige wichtige Fragen zu beantworten, haben wir folgende Informationen für Dich zusammengestellt.

1) Wann sollte ich zum ersten Mal zur FÄ/FA?
Das Alter spielt da keine Rolle. Wenn Du Fragen zu Deinem Körper, zur Sexualität, zu Verhütungsmethoden oder andere Fragen hast, kannst Du zu einer FÄ/FA gehen.


2) Was passiert das erste Mal bei der FÄ/FA?
Beim ersten Besuch wird meistens nur ein Gespräch geführt, du kannst Deine Fragen stellen und Dir das Behandlungszimmer in Ruhe anschauen. Selbstverständlich darf Dich Deine Freundin, Freund oder Mutter zum Gespräch begleiten. Am besten ist es, wenn Du vor Deinem Besuch all Deine Fragen aufschreibst, damit Du bei der Aufregung nichts vergisst.

3) Wie bereite ich mich auf die Untersuchung vor?
Eine spezielle Vorbereitung ist nicht notwendig. Wasche Dich wie sonst auch, zieh Dir vielleicht ein langes T-Shirt an, damit Du Dich auch ohne Slip nicht so nackt fühlst. Die Untersuchung findet auf dem gynäkologischen Stuhl statt. Es wird Dir jeder Untersuchungsschritt genau erklärt. Sollte Dir etwas unangenehm sein, dann sag sofort Bescheid. Insgesamt dauert die Untersuchung nur wenige Minuten.

4) Erfahren meine Eltern von dem Frauenarztbesuch?
• wenn Du unter dem 14. Lebensjahr bist muss die FÄ/FA Deinen Eltern Auskunft geben wenn sie danach fragen
• bis zum 16. Lebensjahr liegt es im Ermessen der FÄ/FA, ob in bestimmten Situationen Deine Eltern gebeten werden mit in die Praxis zu kommen (wenn Du nicht möchtest, dass Deine Eltern informiert werden, sag uns bitte Bescheid)
• ab dem 16. Lebensjahr hast Du Anrecht auf absolute Vertraulichkeit

Wir freuen uns über Deinen Besuch in unserer Praxis!!!

Ultraschalluntersuchungen